Ambulante Rehabilitation
Eine ambulante medizinische Rehabilitation ist ganzheitlich ausgerichtet und dauert in Regel 3 Wochen. Der Patient erhält dabei einen individuellen auf die jeweiligen Therapieziele abgestimmten „Therapiemix“ bestehend aus Physiotherapie, Physikalischer Therapie und Medizinischer Trainingstherapie. Darüber hinaus erhält der Rehabilitand Ernährungsberatung, psychologische Betreuung, sozialrechtliche Beratung und Gesundheitsbildung. Die tägliche Therapiedauer beträgt 4 – 6 Stunden pro Tag. Die Vorteile der ambulanten Rehabilitation liegen in der Einbindung des Patienten in den Alltag zu Hause und in die familiäre Umgebung und der Angehörigen mit in die Rehabilitation. Der Antrag für die ambulante Rehabilitation wird von ihrem behandelnden Arzt ausgestellt.
Diagnosen:
1. Degenerativ muskuloskelettale Erkrankungen
Arthrosen der peripheren Gelenke, bandscheibenbedingte Erkrankungen und andere degen. Erkrankungen der peripheren Gelenke und der Wirbelsäule (z. B. Periarthropathien, Diskopathie, Spondylarthrosen), Z. n. Operationen wegen degen. muskuloskelettalen Erkrankheiten.
2. Angeborene oder erworbene Krankheiten durch Fehlbildung, Fehlstatik und Dysfunktion der Bewegungsorgane
Muskelerkrankungen, Z. n. Operation in Bezug auf die Grunderkrankung.
3. Folgen von Verletzungen der Bewegungsorgane
Frakturen im Bereich von Armen und Beinen, Wirbelsäule und Becken, Gelenkluxationen, Sehnen- und Bandrupturen, Muskelverletzungen, posttraumatische Nervenläsionen, Gliedmaßenverletzungen, andere Verletzungsfolgen, Z. n. Operation verletzter Bewegungsorgane.
Übersicht über die Zulassungen:
• Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd
• Deutsche Rentenversicherung Knappschaft Bahn-See
• Land-und Forstwirtschaftliche Rentenversicherung
• Berufsgenossenschaft
• Alle gesetzlichen und privaten Kostenträger
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